Fotografie

 

Meine Teleskop und Fotoausrüstung

 

323-3A

 

 

 

 

 

 

 

Vollbild

36.27 KB

 

C8 und Refraktor 60/700

mit 2 Spiegelreflexkameras

und Doppelfadenkreuzokular

Aufnahmeort: Loggia meiner Wohnung

Datum: 1997-04-01

Filmmaterial: AGFA HDC 100

 

 

 

 

 


 

Tipps zur Astrofotografie

Nicht nachgeführte Kamera

 

Die einfachste Art der Astrofotografie kommt ganz ohne jede astronomische

Montierung aus.

Die Kamera wird auf einem stabilen Fotostativ befestigt und der Verschluss

mit einem Drahtauslöser (evtl. mit Feststellschraube) offengehalten.

Je nach Belichtungszeit erhält man mehr oder weniger lange Sternstrichspuren.

Die Belichtungszeit ist so kurz zu halten, dass sich der Himmelshintergrund

nicht störend aufhellt.

 

Wird die Belichtungszeit so kurz gewählt, dass die Sternstrichspur

kleiner als die Auflösungsgrenze des Films ist,

erhält man punktförmig erscheinende Sternabbildungen.

Die Belichtungszeit wird ermittelt nach der Formel

 

t < 500 mm / f

 

t ist die Belichtungszeit in Sekunden, f die Objektivbrennweite in Millimetern

und d die Deklination des Sterns.

 

Wenn alle Sterne auf dem Foto noch punktförmig abgebildet sein sollen,

muss für d die betragsmäßig niedrigste im Bild sichtbare Deklination eingesetzt

werden.

 

Je nach Auflösungsvermögen des verwendeten Filmes muss der Wert 500 mm

verändert werden, denn der Wert 500 mm gilt für einen Film mit mittlerem

Auflösungsvermögen, z. B. einen Film mit 400 ISO.

Für einen feinkörnigeren Film, z. B. einen Film mit 50 ISO, ist der Wert auf

200 mm zu reduzieren.

Für einen grobkörnigeren Film könnte theoretisch der Wert erhöht werden,

hierauf sollte aber aus verschiedenen Gründen verzichtet werden.

 

Hier einige Links, für deren Inhalt und Gestaltung ich jedoch nicht verantwortlich bin:

Links zum Thema Astrofotografie

 

 


 

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